Dienstag, 19. September 2017

Giant Apple aus der Ottobre

Aus dem wunderschönen Lillestoff von letzter Woche entstand auch noch ein Giant-Apple aus der Ottobre 03/2014.


Ich nähte es bereits im August, aber zeigte es hier gar nicht.Trotzdem ist es mit einer Strickjacke und Leggings auch jetzt noch gut zu tragen.


Mit meiner Cover und dem Bandeinfasser geht es wirklich fix. Die Kappärmel werden auf die bestehende Einfassnaht aufgesetzt, da ist genaues Nähen angesagt. Gelang mir eher nur so mittelprächtig:)


Tragebilder zu machen ist derzeit sehr schwierig ohne Wackler oder Verschwimmen.


Aber daran könnt ihr sehen, meine kleine Maus kann sich perfekt in dem Kleidchen zu bewegen und es ist wirklich auch im Alltag praktisch und nicht nur schön anzusehen.

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Donnerstag, 14. September 2017

Pimp my House

Irgendwie ist mein wirklich ausgeprägtes Nähhobby kaum unserem Haus anzusehen.

Doch als wir beim Möbelschweden einen Teil unserer Flureinrichtung erneuerten nahm ich von dort die Idee mit dem Sitzkissen auf der Schubladenkonsole mit.


Den Katzenstoff hatte ich schon länger Zuhause und mir fehlte bisher eh das passende Projekt.



Den Schaumstoff bestellte ich bei fertig zugeschnitten bei Butinette.


Ich lies mich von einer Anleitung inspirieren den Verschluß mal mit Klettverschluß zu versuchen, denn zum Waschen brauche ich den Überzug definitiv.

Übrigens als kleiner Tipp am Rande, wenn ihr ein größeres Schaumstoffkissen bezieht, gebt einen Müllsack darüber, dann rutscht der Bezug schnell drauf und der Beutel kann unproblematisch herausgeschnitten werden.

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Mittwoch, 13. September 2017

MMM, aber heute irgenwie unsicher und auf der Suche nach Hilfe!

Heute starte ich etwas unsicher zum MMM. Denn fast das ganze Jahr verfolgte mich schon ein Jumpsuitprojekt.

Bereits im März postete ich dieses Foto bei Instagram:



Den Jeanschambrey hatte ich ewig gesucht, der Schnitt gefiel mir so gut aufgrund der angeschnittenen Ärmel. Das musste doch gut werden. Aber trotzdem passierte erstmal nichts...

Im Mai kam ich dann endlich zum Nähen. Aufgrund meiner persönlichen Größe von 1,71 verlängerte ich die Hose beim Zuschnitt, aber hätte ich das vielleicht auch beim Oberkörperschnittteil machen sollen?



Bei der Anprobe vorm Spiegel war ich noch ganz zufrieden, aber als ich die Fotos mir anschah war ich ehrlich gesagt ziemlich unglücklich. In der Taille gefiel mir der Sitz nicht. So kam der Jumpsuit erstmal auf den Änderungsstapel.



Mein erster Plan war einen Streifen grauer Bündchenware an der Teilungsnaht einzusetzen um den Jumper irgendwie lässiger wirken zu lassen.

Aber irgenwie lag der Anzug dann und lag.

Kurz vorm Augusturlaub schaffte ich es dann nur noch den eingezogenen Gummi weiterzumachen und das fand ich dann gar nicht so schlecht und jetzt für die Bilder mit einem Gürtel getragen.



Allerdings verrutscht der natürlich auch mal schnell, gerade am Rücken, soll ich da noch  kleine Gürtelschlaufen anbringen?


Oder doch lieber noch einen breiten Streifen einsetzen?

Was meint Ihr?



Und jetzt freue ich mich schon auf die MMM-Runde. Ich bin so froh dass die Sommerpause zu Ende ist!




Dienstag, 12. September 2017

Mal wieder ein Baby benäht...

Endlich durfte ich in der Familie ein frischgeschlüpftes Mädchen benähen.

Bei Babys greife ich am liebsten auf die unkomplizierten Klimperkleinschnitte zurück.

Für das Starterset wählte ich das Babyshirt und die Checkerhose in 56. Vom wunderschönen Lilliestoff hatte ich nur noch ein kleines Stück, deshalb nähte ich das Rückenteil aus dem unifarbenen Bündchenstoff von Stoff und Stil.

Der Hosenstoff ist ein Coupon vom Stoffmarkt.



Aus dem selben Sweat entstand noch eine Wendejacke, die innen mit schönem Sternenjersey gefüttert ist.



Für den Einteiler griff ich dann aber auf den bewährten Ottobreschnitt Jumpsuit aus der 04/2012 zurück. Vor zwei Jahren hatte ich auch zwei Stück für meine Tochter und sie sind einfach super in der täglichen Praxis.


Jetzt wünsch ich der kleinen Babymaus und ihren Eltern eine wunderschöne Kuschelzeit und freue mich schon so darauf sie kennenzulernen.

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Mittwoch, 6. September 2017

Mein schönstes Ferienerlebnis am MMM

Als ich das Thema für den heutigen MMM am Blog las, dachte ich mir puuuhh, was ist es, wie bring ich das zusammen mit memade.

Dann klickte ich meine Urlaubsfotos durch und zack... bei meinen Highlights vom diesjährigen Sommerurlaub trug ich wirklich selbstgenähte Kleidung. Wie schön, mein Schrank ist wirklich inzwischen so gut mit Selbstgenähtem befüllt, dass ich auch unbewusst fast täglich ein MeMade-Teil trage.

Allerdings finde ich es schwierig mich auf einen Erlebnis festzulegen.

Wir fuhren diesen August das erste Mal mit unserem neu gestalteten und benähtem Wohnwagen weg. Die Renovierung hab ich detailliert am Blog in mehreren Beiträgen dokumentiert. Die finalen Bilder findet ihr hier. Wir fühlen uns sehr wohl darin und das war schon unser erstes Highlight.


Die erste Woche verbrachten wir in Kärnten am Millstätter See und dort kann ich Euch nur absolut einen Ausflug zur Lammersdorfer Hütte empfehlen. Uns gefiel es so gut, dass wir gleich zweimal hochfuhren.


Das Ringerrückenshirt entstand letztes Jahr aus einer Burda, ich glaube 06/15 oder so.


Der Blick ist wunderschön und es gibt schöne Wanderwege für die ganze Familie.


Besonders toll fand der Große die ganzen Granatsteine die man dort sammeln kann und so schön glitzern in der Sonne.


Das Essen auf der Hütte war klasse. Das Granatbrot kann ich besonders empfehlen. Außerdem ist ein großer Spielplatz dort und einen recht pfiffigen Geißbock gibt es auch.



Die zweite Woche verbrachten wir in Cavallino an der Oberen Adria. Dort war der Höhepunkt für mich definitiv der Ausflug nach Venedig.




Bei diesem Tagesausflug trug ich mein Kleid Tennessee aus der Ottobre 02/2014.

Man ist einfach schnell und unkompliziert damit angezogen und es war eines meiner Lieblingskleidungsstücke im Sommer 2017.

Jetzt freu ich mich auf meine Runde am MMM-Blog und bin gespannt auf die Sommerhighlights der anderen Nähdamen.

Dienstag, 5. September 2017

Wohnwagen fertig!

Doch, doch, der Wohnwagen ist fertig renoviert, aber wir arbeiteten wirklich bis zur letzten Minute daran und deshalb gibt es finale Bilder erst jetzt nach unserem Urlaub.

Wer den Verlauf der Renovierung nachlesen möchte bitte hier entlang, aber ich fasse heute auch zusammen  für Euch und irgendwie auch für mich.

Nochmal zur Erinnerung der Orginalzustand Ende Juni beim Kauf. Es geht hier um einen Knaus Azur 490 Baujahr 1996.




Da wir keine Försterfamilie sind sollte das Lodengrün schnell verschwinden. Vor ein paar Wochen zeigte ich Euch diese Stoffproben von Stoff und Stil.


Und raus kam dann das....



Die Sitzgruppe hinten wurde zum Festbett für uns Eltern mit passender Tagesdecke und Stoffumrandung. Die Kissen sind gekauft und lagen schon einige Jahre in meinem Wohnzimmer, aber sie passen so gut in den Wohnwagen...



Die kleinere mittlere Sitzgruppe hat neue Polster, ist neu bezogen und Tisch und Ablagefläche am Eingangsschrank sind neu foliert. Der komplette Wohnwagen hat einen neuen Linoleumboden in grauer Holzstaboptik. Die Vorhangschals nähte ich neu und raffte sie leicht mit Gardinenband. Bei den Stores griff ich jetzt auf die Orginalen zurück. Zuerst überlegte ich ob ich überhaupt welche brauchte, aber jetzt im Urlaub auf voll ausgebuchtem Platz mit Caravan an Caravan fand ich es doch mit Stores angenehmer, nur beim kleinen Küchenfenster verzichtete ich darauf.



Auch die Küchenarbeitsfläche folierte ich neu.



Die alten goldfarbenenen Griffe an den Oberschränken durften welcher in Edelstahloptik weichen.



Die  neuen Stockbettmatratzen bekamen hellgraue Spannbettlaken als Überzug.


Im Bad sieht man die neu folierten Wände, ansonsten ist alles wieder Orginal eingebaut.


Da möchte ich Euch vor Nachahmung auf alle Fälle warnen. Das über zwanzig Jahre alte Plastik der Badschränke ist extrem spröde und brüchig und verträgt eigentlich keinen Aus- und wieder Neueinbau. So fluchen hab ich meinen Mann in den letzten zehn Jahren selten gehört und da ist ein Hausbau und einige andere größere Handwerkerprojekte drin enthalten.


Ein paar wohnliche Details fehlen mir noch definitv, aber da wird mir über den Winter noch hoffentlich das ein oder andere Nähprojekt einfallen und von der Nadel hüpfen.

Falls Ihr da Ideen oder Anregungen für mich habt... her damit!



Ehrlich gesagt muss ich sagen, dass die Bilder bei weitem nicht die Arbeit, den Aufwand und die Recherche im Internet wirklich zeigen, und genauso war ich auch überrascht vom Zeitdruck zum Schluß. Aber der Urlaub war toll und wir fühlen uns absolut wohl in unserem Wohni.

Hier nochmal eine Zusammenfassung was alles gemacht wurde (und vieles gar nicht zu sehen ist)


  • Wohnwagen komplett entkernt und ausgebaut
  • Boden abgeschliffen, gespachtelt und neu mit Linoleum verlegt.
  • Griffe an den Oberschränken gewechselt
  • Gaskasten im Bug komplett neu gebaut mit Trennwand zum Wohnraum und neu abgedichtet 
  • Gasprüfung durchführen lassen, alle Leitungen neu verlegt
  • Heizungsrohre komplett gewechselt
  • Alle Abwasser- und Zuleitungsschläuche neu
  • Dachfenster ausgebaut, neu abgedichtet und wieder eingebaut
  • Stoßstange hinten abgebaut und neu abgedichtet
  • Lichtelektrik neu, zwei Lampen ausgewechselt
  • Außensteckdose neu fürs Vorzelt
  • Vorzelt geflickt und mit neuen Ösen beim Vordach bestückt.
  • alle Wandverkleidungen am Festbett, Sitzgruppe und in den Stockbetten neu mit Stoff bezogen
  • alle Matrazen und Polster erneuert und neu bezogen
  • Tapete rund ums Bad außen und innen durch DC-Fix-Folie ersetzt
  • alle sonstigen Oberflächen neu foliert
  • Toilettenkassette ausgetauscht
  • dazu unendliche Stunden an Putzarbeiten, Entkalken und Einweichen....
  • alle Vorhangschals neu genäht
Wir wurden nichtmal in allerletzter Minute fertig. Die Außensteckdose z. b. bohrte mein Mann am Vormittag unseren Abreisetages in die Außenwand des Wohnwagens und schloss sie dann erst am Urlaubsort an. Der Werkzeugkoffer war also mit auf Reisen:)

Jetzt hört es sich weiter oben etwas negativ an, aber es ist jetzt trotzdem wunderschön in einem Caravan mit eigener Handschrift unterwegs zu sein und mir reicht es völlig ein älteres Modell zu fahren, er hat alles so wie es uns gefällt und wir es gern mögen....



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Dienstag, 15. August 2017

Wohnwagen Renovieren Teil 5

Eine weitere Woche bei unserer Wohnwagenrenovierung ist vergangen.

Die Verlinkungen zu den letzten Wochen starten hier.

Diesmal gab es leider nicht "die" tollen Bildern sondern es waren viele Arbeiten die nicht oder nur kaum sichtbar sind. Dafür besitzt unser Knaus seit heute früh eine gültige Gasprüfung nach über 10 Jahren ohne und eine funktionierende Lichtanlage, denn die hat meinen Mann zwei Abende und einige Nerven gekostet.


Aber nun weiter zum Innenleben.

Entgegengesetzt zu unseren ursprünglichen Planungen rissen wir doch noch im Badbereich die alte graue Plastiktapete runter und beklebten die Wände mit DC-fix-Folie. 


Das Material hat mich wirklich überzeugt, es ist sehr einfach aufzubringen wenn man mit etwas Geduld und einem kleinen Plastikspachtel Stück für Stück klebt. Bei einem Fehler ist die Folie ohne Probleme wieder abziehbar. Da kann nichts schiefgehen. Außer die Qual der Wahl beim Muster.





Durch die schnelle Verarbeitung konnte der Badeinbau anschließend beginnen.


Links die Toilette, rechts das Waschbecken, aber es fehlt noch Einiges


Dafür konnten meine Männer auch noch die Heizungsanlage fertigstellen. Sehr hilfreich ist dabei ein kleiner 5jähriger der mühelos in den kleinen Küchenschrank kriechen kann um die Heizungsrohre durchzuschieben.


Den alten Unterbau der Sitzgruppe wollen wir für das Festbett verwenden.


Lattenrost passt und sitzt jedenfalls schon, aber es braucht noch einen etwas stabileren Unterbau.


Meine Beschäftigung dagegen legte sich auf die geplante Überwurfdecke für das Festbett, denn es soll auch untertags im Urlaub schön aussehen.

Man sieht gut, dass ich in der Regel eher Kleidung nähe, meine Maschinen stehen so dass ich dem Riesenberg Stoff mit Volumenvlies kaum Herr werde an meinem Nähplatz. Hier versäubere ich gerade den Oberstoff gemensam mit dem Vlies um sie anschließend wie eine Stofflage weiterzuverarbeiten.

Nach der Verbindung mit dem Unterstoff möchte ich einige Steppnähte ziehen um Verknuddeln zu vermeiden oder hat wer bessere Tipps für mich? Mir fehlt da komplett die Erfahrung.

Vorhänge fehlen auch noch, es ist also noch einiges zu tun, aber ich hoffe Euch nächste Woche den fertigen Wagen zeigen zu können.

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Dienstag, 8. August 2017

Wohnwagen renovieren Teil 4

Beim letzten Mal, hier nachzulesen, gab ich Euch schon einen kleinen Einblick wie ich die Kissen nähe und dazu kam in dieser Woche noch die dazu passende Wandverkleidung.

Die mit Stoff bezogenene Wandverkleidung an dieser Stelle ist nicht meine Idee, sondern die gab es auch zuvor, nur in wunderschönem Förstergrün im Knaus Azur.




 Bei mir sieht es jetzt so aus:


Ehrlich gesagt bin ich ziemlich begeistert von meiner Stoffwahl, den ich finde es passt perfekt zum Holzton. Allerdings werfen mir die Kissen noch etwas zuviel Falten. Gestern nähte ich eines enger, aber das fällt in die Kategorie verschlimmbessert.


Aber mit der Wandverkleidung bin ich sehr glücklich.



Das Orginalbrett befreite ich von den alten Stoff- und Schaumstoffresten und tackerte zwei Lagen günstiges Volumenvlies von Stoff und Stil darüber.


Final dann der Stoff drüber, ein Meisterstück ist die Rückseite zwar nicht geworden, aber die sieht kein Mensch mehr. Denn sie wurde gleich an die Wand verschraubt, mit den alten Schraub/Druck-knöpfen (oder wie heißt das?) die von der alten Verkleidung stammten.


Die alten Knöpfe bezog ich einfach mit einem großen ausgeschnittenem Stoffkreis.

Man steppt mit niedriger Fadenspannung an der Schnittkante entlang und kann so den Stoff am Unterfaden zusammenziehen.


Mein Mann hat aber natürlich auch noch einiges gemacht... den Gaskasten schreinerte er mal eben komplett neu nach, da er gottseidank noch rechtzeitig feststellte dass wir mit dem alten nicht durch die Prüfung gekommen wären weil ein Vorbesitzer in die Wand Löcher geschnitten hat.

S
elbst die Metallleiste für die Befestigung bekam einen neuen Anstrich und ein kleiner Rest des Fußbodens macht doch einen richtig schönen neuen Gaskasten, oder?


Auf der gegenüberliegenden Seite bauten wir das Stockbett in den Bug ein.

Aber ein paar Hausaufgaben haben wir schon noch:

Unser Festbett fehlt noch komplett:


Die Küche ist noch nicht vollständig eingebaut und angeschlossen.


Anstatt der Heizung schaut uns nur ein Loch an...


... und auch das Bad ist nicht als solches zu erkennen.


Also wie Ihr seht wird uns nicht langweilig.

Es freut mich sehr, dass bei unserem Projekt viele mitlesen und ich würde mich sehr über Eure Kommentare freuen.

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